Merano sud: nel 2018 le “turborotatorie”/Meran Süd: 2018 werden “Turbokreisel” errichtet

Ieri sera i responsabili del Servizio Strade del Burgraviato hanno invitato gli amministratori comunali di Merano e Lana, della Comunità comprensoriale del Burgraviato, i membri del comitato di quartiere di Sinigo e i rappresentanti dell’associazione artigiani di Lana a un incontro informativo per illustrare e discutere i provvedimenti intesi a mettere in sicurezza l’uscita Me-Bo Merano sud. Per snellire il traffico verranno realizzate “turbo-rotatorie”.

Da diversi anni ormai i responsabili del Servizio strade del Burgraviato stanno esaminando, assieme ai tecnici dei Comuni interessati, soluzioni per eliminare le code che si formano in uscita dalla Me-Bo a Merano sud, falleggerire il traffico lungo le vecchia statale Merano-Bolzano (ora strada provinciale 165) e migliorare così la qualità di vita delle famiglie residenti lungo l’arteria. Dopo studi e simulazioni sono ora pronti alcuni provvedimenti intesi a fluidificare il traffico fra l’uscita della superstrada e ponte Mangione. Questa via di collegamento ha infatti raggiunto la sua massima capacità, e l’obiettivo è ora quello di aumentare la sicurezza degli utenti della strada e rendere più scorrevole la circolazione riducendo così anche l’inquinamento atmosferico e acustico.

Sette sono i punti deboli individuati dai tecnici e sui quali si prevede di intervenire. Quattro i progetti già predisposti per risolvere i problemi viabilisti. Innanzitutto verranno risistemate le rampe di accesso e di uscita dalla Me-Bo mediante la realizzazione di due “turbo-rotatorie” che non richiederanno l’allargamento del ponte e che consentiranno a chi, proveniendo da Bolzano, esce a Merano sud diretto a Lana o a quanti sul ponte svoltano a sinistra per prendere la superstrada verso il capoluogo, di immettersi nel traffico in modo più snello.

“I flussi di traffico verranno incanalati già lungo la rampa di uscita così da potenziare la funzionalità dell’uscita stessa. I lavori inizieranno nella primavera del 2018”, ha spiegato Philipp Sicher del Servizio Strade del Burgraviato. “La rapidità con la quale verrà effettuato questo intervento sta a dimostrare quanto possa essere realizzato se i due più grandi Comuni del Burgraviato lavorano in sinergia”, ha fatto notare Harald Stauder, sindaco di Lana.

In secondo luogo l’incrocio fra la provinciale 165 e via Fermi verrà dotato di un semaforo intelligente, provvedimento, questo, già previsto dal Piano particolareggiato del traffico per Sinigo. In futuro l’impianto semaforico, per una gestione più dinamica del crocevia, avrà sensori in grado di rilevare il numero di auto in transito.

“Chi attraverserà l’incrocio a piedi e chi viaggia in macchina dovrà attendere di meno per avere il segnale verde di via libera”, ha precisato l’assessora alla mobilità Madeleine Rohrer. I lavori di adattamento del semaforo verranno avviati entro l’anno. Ulteriori misure sono previste presso il Dopolavoro (il relativo progetto è già stato predisposto), dove un attraversamento dedicato e un più ampio marciapiede garantiranno maggiore sicurezza per pedoni e ciclisti. Infine l’attraversamento pedonale davanti alla ex Memc verrà completato con un elemento spartitraffico posto al centro della carreggiata.

Gestern Abend hat der Straßendienst des Burggrafenamts die VertreterInnen der Gemeinden Meran und Lana, der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt, des Stadtviertelrates Sinich und des Handwerkerverbandes Lana zu einem Treffen eingeladen, um das Gesamtverkehrskonzept für die Anschlussstelle der MeBo „Meran Süd“ vorzustellen und zu diskutieren. “Turbokreisel” sollen die Sicherheit und die Leistung der Aus- und Zufahrt erhöhen.

In Zusammenarbeit mit den betroffenen Gemeinden sucht der Straßendienst Burggrafenamt seit mehreren Jahren nach Lösungen für die vom Verkehr überlastete Landesstraße 165 und die damit zusammenhängende Belastung für die AnrainerInnen sowie für den für die Verkehrsteilnehmenden oft gefährlichen Rückstau auf der Schnellstraße. Nach mehreren Studien und Verkehrssimulationen wurden einige Lösungsvorschläge ausgearbeitet, welche eine wesentliche Verbesserung des Verkehrsflusses zwischen der Ausfahrt Meran Süd und der Abzweigung Rom- und Schennastraße darstellen. Ziel des Gesamtverkehrskonzeptes ist zum einen die Erhöhung der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer entlang der MeBo und der Landesstraße Sinich-Meran. Zum anderen geht es um die Verflüssigung des Verkehrs, sodass das ständige Anfahren und Abbremsen der Fahrzeuge und die dadurch resultierende Lärm- und Umweltbelastung reduziert werden können. Ihre Kapazitätsgrenze hat die Straße bereits erreicht. Um eine wesentliche Verbesserung des gesamten Abschnittes zu erzielen, muss allerdings an möglichst vielen der sieben Schwachstellen gleichzeitig interveniert werden. Für vier Problempunkte gibt es bereits konkrete Projekte.

Die erste vom Straßendienst Burggrafenamt durchgeführte Maßnahme ist der Umbau der Ein- und Ausfahrten zur MeBo. Denn die zahlreichen Linksabbieger unterbrechen auf der Brücke zwischen Sinich und Handwerkerzone Lana den Verkehrsfluss. Die beauftragten Planer haben mehrere Varianten untersucht. Entschieden hat man sich für jene, die neben einer flexiblen Verkehrssteuerung keine Verbreiterung der bestehenden Etsch- und MeBo-Brücke notwendig macht und damit platzsparend und rasch umsetzbar ist. „Diese Turbo-Knochenkreisverkehsranlage besteht aus zwei verbundenen und adaptierten Turbo-Kreisverkehren. Die Verkehrsströme werden im Zulauf zur Kreisverkehrsanlage vorsortiert und zweistreifig an die Kreiselfahrbahn geführt. Durch diese Vorsortierung und die Implementierung von sogenannten Turbo-Zufahrten, bei denen sowohl der innere als auch der äußere Fahrstreifen der Zufahrt nur einen Konfliktstrom von links haben, ist eine deutliche Leistungssteigerung dieser Zufahrten möglich“, so Philipp Sicher vom Straßendienst Burggrafenamt.

Mit dem Umbau der Ausfahrt soll im Frühjahr 2018 begonnen werden. “Die schnelle Umsetzung des Projekts zeigt wie viel möglich ist, wenn die zwei großen Gemeinden des Burggrafenamts an einem Strang ziehen”, so Harald Stauder, Bürgermeister von Lana.

Die zweite Maßnahme betrifft die ampelgeregelte Kreuzung zwischen der Landesstraße 165 Sinich-Meran und der Enrico-Fermi-Straße. Das Aufrüsten des Lichtsignals zur „intelligenten Ampel“ ist Gegenstand des Detailverkehrsplans der Gemeinde Meran, der für das Stadtviertel Sinich erstellt wurde. Die Ampel wird zukünftig nicht mehr statisch gesteuert, sondern Sensoren erfassen die vorbeifahrenden Autos. Diese Informationen werden an die Ampeln weitergeleitet. Dadurch kann der gesamte Kreuzungsbereich dynamisch geregelt werden und sich der jeweiligen Situation anpassen. „Wer die Kreuzung zu Fuß überquert oder mit dem Auto unterwegs ist, muss zukünftig weniger lange auf das grüne Lichtsignal warten“, so Madeleine Rohrer, Mobilitätsstadträtin der Gemeinde Meran. Der Umbau der Ampel soll noch dieses Jahr erfolgen.

Weitere Maßnahmen betreffen die Kreuzung am Dopolavoro, für die die Gemeinde Meran ebenfalls bereits ein Projekt ausgearbeitet hat. Dieses sieht neben mehr Sicherheit für Rad- und Fußgänger durch einen eigenen Übergang und einen verbreiterten Gehsteig eine übersichtlichere Ein- und Ausfahrt zur Sportzone und ins Dorfzentrum vor. Außerdem wird die Fußgängerampel vor der Memc durch einen Fahrbahnteiler ergänzt, sodass das Lichtsignal flexibel eingesetzt werden kann.

Dal sito del Comune di Merano al seguente link.